35,10,0,50,1
5,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
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Drew Posada
Drew Posada
Elena Dudina
Elena Dudina
Erik Drudwyn
Erik Drudwyn
Dorian Cleavenger
Dorian Cleavenger
Frank Frazetta
Frank Frazetta
Brita Seifert
Brita Seifert
Howard David Johnson
Howard David Johnson
Avelina de Moray
Avelina de Moray
Boki B
Boki B
Boris Vallejo
Boris Vallejo
Brigid Marlin
Brigid Marlin
Brooke Gillette
Brooke Gillette
Carlos Diez
Carlos Diez
Christian Riese Lassen
Christian Riese Lassen
Ciruello Cabral
Ciruello Cabral
Clyde Caldwell
Clyde Caldwell
Danny Seidel
Danny Seidel
David Delamare
David Delamare
Dawn Pitre
Dawn Pitre
Drew Posada
Drew Posada
Erik Drudwyn
Erik Drudwyn
Guangjian Huang
Guangjian Huang
Henning Ludvigsen
Henning Ludvigsen

Weltweit bekannt wurde Ciruelo Cabral mit seinen Drachen-Illustrationen, die zu Prototypen des Fantasy-Genres avancierten. Zu seinen Kunden zählen Wizards of the Coast, Lucasfilm, Steve Vai und der „Playboy“. Der Wahlspanier ist einer der größten Fantasy-Maler der Gegenwart, ein Künstler, der sich diesen Titel redlich verdient hat.

Wer schon einmal mit Ciruelo zu tun hatte, weiß, dass der gebürtige Argentinier ein freundliches und offenes Naturell besitzt. Trotz des errungenen Renommees, nicht zuletzt durch den weltweiten Erfolg seines Buchs „Das Buch der Drachen“, hob der Maler nicht ab. Er ist sich auch heute nicht zu schade, z.B. (Fan-)Briefe selbst zu beantworten. Damit die Arbeit - und davon hat er reichlich - nicht zu kurz kommt, gibt es aber auch im Hause Cabral einen Manager. Das ist Ciruelos Frau Daniela. Mit ihr ist der 1963 geborene Künstler seit 15 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder, Angelo, 4 Jahre, und Lys, 11 Monate.

Die ersten künstlerischen Gehversuche machte Ciruelo in seiner Jugend im argentinischen Buenos Aires. Mit 15 wurde seine erste Zeichnung in einer Schülerzeitung veröffentlicht, außerdem entwarf er einen Flyer für ein Teenager-Rockkonzert. Mit 21 begann er als freier Illustrator zu arbeiten, um 1987 nach Spanien überzusiedeln. Heute blickt Ciruelo auf mehr als 500 Illustrationen und unzählige Entwürfe zurück. Bei letzteren nicht ohne Wehmut: „Es ist eine Schande, aber ich weiß, dass die meisten dieser Zeichnungen wegen Zeitmangels niemals fertige Farbillustrationen sein werden.“ Der Maler sorgte aber dafür, dass sie uns nicht vorenthalten bleiben. Im Jahr 2000 erschien „Magia - The Ciruelo Sketchbook“, wo auf 64 Seiten mehr als 200 seiner Skizzen begutachtet werden können.

Aber der Reihe nach. Die erste Buchveröffentlichung des argentinischen Künstlers datiert aus dem Jahr 1990. Das Buch „Ciruelo“ ist eine 120 Illustrationen verschiedenster Themen und Medien umfassende erste Anthologie seiner Arbeiten, über die der englische Autor Nigel Suckling in der Einführung schreibt: „Ein Vorteil hiervon ist, dass verschiedene Stile gelegentlich zusammengebracht werden können, um neue und oftmals verblüffende Effekte zu produzieren, Effekte, die in gewisser Weise das Kennzeichen von Ciruelos besten Bildern sind und wahrscheinlich jenen persönlichen Stil darstellen, den er sucht bzw. den er, ohne sich dessen bewusst zu sein, bereits gefunden hat.“
Was hier beschrieben wird, ist Ciruelos tief verwurzelter Hang zum Experimentieren mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken. Ein Hang, der ihn mit 17 veranlasste, das Marmorieren zu üben, und ihn 1995 zu seinen „Petropictos“ führte. Für diese genialen natürlich-fantastischen Steinbemalungen, die mittlerweile Ausstellungen in mehreren Ländern hatten, eignet sich laut Ciruelo kein Werkzeug besser als der Airbrush.

Egal auf welchem Untergrund, das Thema des 39-Jährigen ist und bleibt die Fantasy. Schon als Kind erkannte er den „fantastischen Aspekt der Dinge“. Ciruelo las Bücher und Zeitschriften, die sich mit Fantasy und Science Fiction beschäftigten. Auch die laufenden Bilder spielten eine Rolle in seiner Entwicklung. Das Entscheidende aber: „Das Zeichnen war schon immer meine Art mich auszudrücken, wie bei den meisten Kindern.“ Nur - anders als die meisten Kinder - blieb Ciruelo auch später dabei. Angeregt durch die Werke seiner Idole Alan Lee, Frazetta und Roger Dean, entschloss er sich mit 16, aus seiner fantastischen Neigung und Begabung einen Beruf zu machen.
Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in seiner Heimat, siedelte der junge argentinische Illustrator 1987 24-jährig ins katalonische Sitges bei Barcelona um. Vielleicht der entscheidende Schritt für seine Karriere, fand er doch in Europa einen stärkeren Markt für seine Schöpfungen.

Doch alles braucht seine Zeit, und jeder Anfang ist bekanntlich schwer. Nicht anders bei Ciruelo. In den ersten Jahren verbrachte der Wahlspanier pro Bild vier bis fünf Monate im Arbeitszimmer. Gibt man ihm heute einen Auftrag, verstreichen höchstens drei Wochen, und die gewünschte Illustration liegt bereit. Bemerkens- und bewundernswert auch der Alltag des Malers in den 1990ern: Ciruelo gibt an, dass sein Arbeitstag um neun Uhr begann und er zunächst bis 18 Uhr arbeitete, unterbrochen nur von einer Stunde Mittagessen. Von 18 bis 19 Uhr machte er Sport: Fußball, Fahrrad fahren oder Joggen. Danach ging es wieder ins Studio bis zwölf Uhr nachts. Das Ganze sieben Tage die Woche.
Erst mit der Geburt seines Sohnes Angelo wurde dieser Rhythmus gestört. Die Cabrals brauchten ein größeres Haus, und Ciruelo entschied sich schließlich, es selbst zu bauen. Eine Herkulesarbeit, die jetzt, nach mehr als drei Jahren, fast beendet ist. Ciruelo sehnsüchtig: „Ich möchte nun möglichst schnell zu jener Routine zurückkehren; ich fühle mich großartig, wenn ich tief in meiner Arbeit versunken bin.“ In seinem neuen, größeren und noch erhabener gelegenen Studio sollte ihm das gelingen.

Homepage: Ciruelo Cabral

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